Bücher, Aufsätze, Essays -

Gedrucktes rund um Honecker.

1. Quellen: Erinnerungen von Zeitzeugen, Sammelbände

2. Darstellungen

2.1 Darstellungen:DDR-Geschichte und Mediengeschichte (Ost-West)

2.2 Darstellungen: Honecker-Biographien (Erich und Margot)

3. Unterrichtsmaterialien für Lehrer (Thema: DDR)

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1 Quellen: Erinnerungen von Zeitzeugen

Name des Autors

Titel/Ort/Jahr

Arnold, Karl Heinz/ Arnold, Otfrid

Herrschaft über die Medien. Die Gleichschaltung von Presse, Rundfunk und Fernsehen durch die SED. In: Modrow, Hans: Das große Haus. a.a.O., S.97-115.

Ash, Timothy Garton

Die Akte "Romeo". Persönliche Geschichte. Frankfurt a.M. 1999.

Baker, James

Bethke, Eckart

Bölling, Klaus

Brandt, Willy

Bresser, Klaus

Corvolan, Luis (Hrsg.)

Eberlein, Werner

Falin, Valentin

Genscher, Hans-Dietrich

Gorbatschow, Michail

Hanke, Erich

Herrmann, Frank-Joachim

Honecker, Erich

(ders.)

(ders.)

(ders.)

Drei Jahre, die die Welt veränderten. Erinnerungen. Berlin 1996.

Jubeln nach Dienstschluß. Leben in Ost-Berlin. Braunschweig 1986.

Die fernen Nachbarn. Erfahrungen in der DDR. Hamburg 1983.

Erinnerungen. Mit einem aktuellen Vorwort. Berlin 1997.

Das Fernsehen als Medium und Faktor der

revolutionären Prozesse in Osteuropa und der DDR. In: Hall. Revolutionäre Öffentlichkeit. a.a.O., S.33-44

Gespräche mit Margot Honecker über das andere Deutschland. Berlin 2001

Geboren am 9. November. Erinnerungen. Berlin 2001.

Erinnerungen. Berlin 1997.

Politische Erinnerungen. Aktualisierte Neuausgabe. Berlin 1995.

Erinnerungen. Berlin 1995.

Erinnerungen eines Illegalen.  Ost-Berlin 1980

Der Sekretär des Generalsekretärs. Honeckers persönlicher Mitarbeiter über seinen Chef. Ein Gespräch mit Brigitte Zimmermann und Rainer Oschmann. Berlin 1996.

Aus meinem Leben. Berlin 1980.

Moabiter Notizen. Berlin 1994.

In: Andert/Herzberg. Der Sturz. Erich Honecker im Kreuzverhör. Berlin/Weimar 1991.

Kohl, Helmut

Ich wollte Deutschlands Einheit. Dargestellt von Kai Diekmann und Rolf Georg Reuth. Berlin 1996.

Krenz, Egon

(ders.)

Kwizinskij, Julij

Modrow, Hans

(ders.)

Meyer, Wolfgang

Neumann, Alfred

Schabowski, Günther

(ders .)

(ders. )

Schirdewan, Karl

Schalck-Golodkowski, Alexander

Schmidt, Gerd

Schmidt, Helmut

Seidel, Karl

Wenn Mauern fallen. Wien 1990.

Herbst `89. Berlin 1999.

Zu dramatischen Ereignissen. Hamburg 1992.

Vor dem Sturm. Berlin 1993.

Aufbruch und Ende. Hamburg 1991.

Ich wollte ein neues Deutschland. München 1999.

Deutsch-deutsche Widersprüchlichkeiten. Aus der Sicht eines DDR-Sprechers. In: Nakath: Deutschlandpolitiker.

Poltergeist im Politbüro. Siegfried Prokop im Gespräch mit Alfred Neumann. Frankfurt/Oder 1996.

Das Politbüro. Ende eines Mythos. Eine Befragung von Frank Sieren/Ludwig Kühne. Hamburg 1990.

Der Absturz. Berlin 1991.

Selbstblendung. Über den Realitätsverlust der Funktionärselite. In: Kursbuch 111. a.a.O., S.111-124.

Aufstand gegen Ulbricht. Berlin 1994.

Deutsch-deutsche Erinnerungen. Hamburg 2000.

Ich war Butler beim Politbüro. Schkeuditz 1999.

Die Deutschen und ihre Nachbarn. Menschen und Mächte II. Berlin 1990.

Erste Schritte auf dem Weg zu normalen Beziehungen zwischen der DDR und der BRD. Persönliche Erinnerungen eines Beteiligten. In: Nakath: Deutschlandpolitiker. a.a.O., S.95-134.

(ders.)

Der Weg zum Grundlagenvertrag und zur Errichtung Ständiger Vertretungen. Erinnerungen eines Beteiligten. In: Nakath: Deutschlandpolitiker. a.a.O., S.185-222.

Sommer, Theo

Uschner, Manfred

Witt, Katarina

Wolf, Markus

Ein deutscher Kommunist, ein deutscher Realist.

Anmerkungen zu einem "Zeit"-Gespräch mit Erich Honecker. In: (ders., Hrsg.): Reise ins andere Deutschland. Hamburg 1986, S.235-238.

Die zweite Etage. Funktionsweise eines Machtapparats. Berlin 1993.

Meine Jahre zwischen Pflicht und Kür. München.

Spionagechef im geheimem Krieg. Erinnerungen. München 1998 (TB).

Sammelbände (Quellen)

Autor/Hrsg.

Andert/Herzbe rg

Bezirksleitung Berlin der SED (Hrsg.)

Titel/Ort/Jahr

Der Sturz. Erich Honecker im Kreuzverhör. Berlin/Weimar 1991.

Erich Honecker in Berlin. Ost-Berlin 1982.

Deutscher Bundestag

Materialien der Enquete-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Dikatatur in Deutschland. 10 Bd. Baden-Baden 1995.

Deutz-Schroeder, Monika/ Staadt, Jochen

Teurer Genosse! Briefe an Erich Honecker. Berlin 1994.

Ditfurth, Christian von (Hrsg.)

Eberle, Henrik/Wesenberg, Denise

Rainer Eppelmann/Dietmar Keller. Zwei deutsche Sichten. Ein Dialog auf gleicher Augenhöhe. Bad Honnef 2000.

Einverstanden, E.H.

Parteiinterne Hausmitteilungen, Briefe, Akten und Intrigen aus der Honecker-Zeit. Berlin 1999.

Filmer, Werner/Schwan, Heribert (Hrsg.)

Alltag im anderen Deutschland. Düsseldorf/Wien 1985.

Hall, Peter Christian (Hrsg.)

Handloik, Volker/Hauswald, Harald

Revolutionäre Öffentlichkeit. Das Fernsehen und die Demokratisierung im Osten. Mainz 1990.

Die DDR wird 50. Texte und Fotografien. Berlin 1998.

Küchenmeister, Daniel

Honecker-Gorbatschow. Vieraugengespräche. Berlin 1993.

Modrow, Hans

Nakath, Detlef

(ders.)

Pötzl, Norbert F.

Potthoff, Heinrich

Das große Haus. Berlin 1994.

Deutschlandpolitiker der DDR erinnern sich. Berlin 1995.

Von Hubertusstock nach Bonn. Berlin 1995.

Basar der Spione. Die geheimen Missionen des DDR-Unterhändlers Wolfgang Vogel. München 1999.

Bonn und Ost-Berlin 1962.1982. Dialog auf höchster Ebene und vertrauliche Kanäle. Berlin 1997.

(ders.)

Die Koalition der Vernunft. Deutschlandpolitik in den 80er Jahren. München 1995.

Przybilski, Peter

Stephan, G.R./Küchenmeister, D.

Tatort Politbüro. Die Akte Honecker. Berlin 1991.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Berlin 1994.

2,1 Darstellungen

Autor

Andert, Reinhold

Ash, Timothy Garton

Biermann, Rafael

Baumann, Wolf-Rüdifer/Maaß, Hans-Christian

Bergner, Paul

Borkowski, Dieter

Courtois, Stéphane (u.a., Hrsg.)

Dernbach, Beatrice

Döschner, Jürgen

Eberle, Henrik

Emmerich, Wolfgang

Engler, Wolfgang

Frank, Mario

Fransisco, Ronald A.

Gauck, Joachim

Geppert, Dominik

Gerlof, Kathrin

Geserick, Rolf/Kutsch, Arnulf

Hacker, Jens

Hall, Peter Christian (Hrsg.)

Herbst, Andreas (u.a.)

Hertle, Hans-Hermann/Stephan, G.

Holzweißig, Gunter

(ders.)

(ders.)

(ders.)

Institut für Marxismus-Leninismus

Kaiser, Monika

(diess.)

Klein, Th. (u.a.)

Knabe, Hubertus

Kutsch, Arnulf

Krause, Joachim

Löffelholz, Thomas

Lorenzen, Jan N.

Maaz, Hans Joachim

Meyer, Gerd

Mallmann, Klaus-Michael

Michel, Karl M./Spengler, Tilman

Nakath/Step han

Oldenburg, Fredt

Olivier, Kurt

Otto, Wilfriede

Picaper, Jean-Paul

Potthoff, Heinrich

(ders .)

(ders .)

Roesner, Patrick/ Schenk, Michael

Ruffmann, Karl-Heinz

Schenk, Fritz

Schroeder, Klaus

Schwan, Heribert

Simons, Andrea

Soell, Hartmut

Tubor, Rudolf

Weidenfeld/G raab

Werner, Claus

Wesel, Uwe

Wilke, Jürgen (Hrsg.)

Wolff, Friedrich

Wolle, Stefan

Titel/Ort/Jah r

Nach dem Sturz. Gespräche mit Erich Honecker. Leipzig 2001.

Im Namen Europas. Deutschland und der geteilte Kontinent. Wien 1993.

Zwischen Kreml und Kanzleramt. 1998.

Bonner Journalisten in der DDR. In: DA 7/1987, S.689-691.

Die WaldSiEDlung. Ein Sachbuch über Wandlitz. Basdorf 1998 (Selbstverlag)

Erich Honecker. Statthalter Moskaus oder deutscher Patriot? München 1987.

Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror. München 1998.

DDR-Berichterstattung in bundesdeutschen

Qualitätszeitungen. Eine empirische Untersuchung.
Nürnberg 1990.

Zehn Jahre bundesdeutsche Korrespondenten in der DDR. Eine Zwischenbilanz. In. DA 8/1984, S.859-869.

Anmerkungen zu Honecker. Berlin 2000.

Der proletarische König. In: In Sachen Erich Honecker (=kursbuch 111). a.a.O., S.89-97.

Kleine Literaturgeschichte der DDR. Leipzig 1996.

Walter Ulbricht Berlin 2001

Erich Honecker. In: Wilsford, David: Political leaders of contemporary Western Europe. London 1995, S.195-201.

Vom schwierigen Umgang mit der Wahrheit. In. Stephane Courtois: Schwarzbuch des Kommunismus. München 1998, S.885-894.

Störmanöver. Das "Manifest der Opposition und die Schließung des Ost-Berliner "Spiegel"-Büros im Januar 1978. Berlin 1996.

Gegenspieler. Gerhard Löwenthal - Karl Eduard von Schnitzler. Frankfurt am Main 1999.

Möglichkeiten und Behinderungen des

Informationszugangs für westdeutsche Korrespondenten in der DDR seit 1972. In: Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung. Bd.29/Heft3/4. Wiesbaden 1984, S.455-491.

Deutsche Irrtümer 1949-1989. Berlin/Frankfurt am Main 1992.

Revolutionäre Öffentlichkeit Das Fernsehen und die Demokratisierung im Osten. Mainz 1990.

Die SED. Geschichte, Organisation, Politik. Ein Handbuch. Berlin 1997.

Das Ende der SED. Berlin 1997.

Die Presse als Herrschaftsinstrument der SED. Enquete II/3, S.1689-1722.

Das Presseamt des DDR-Ministerrats.

Agitationsinstrument der SED. In. DA 5/1992, S.503-512.

Klassenfeinde und "Entspannungsfreunde". West-Medien im Fadenkreuz von SED und MfS. Berlin 1995. (=Schriftenreihe des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 2)

Erich Honecker. Skizze seines politischen Lebens. Berlin 1977.

Machtwechsel von Ulbricht zu Honecker. Funktionsmechanismen der SED-Dikatatur in Konfliktsituationen 1962-1972. Berlin 1997.

Medien und Medienlenkung. In: Eberhard Kuhrt u.a. (Hrsg.): Die SED-Herrschaft und ihr Zusammenbruch. Opladen 1996, S.51-68.

Erich Honecker. In: Deutsche Politiker 1949-1969. hrsg. v. Torsten Oppelland. Band 2, Darmstadt 1999. S.85-96.

Die unterwanderte Republik. Stasi im Westen. Berlin 1999.

Visionen. Repression und Opposition in der SED. Frankfurt Oder 1997.

Westliche Journalisten in Staaten des Ostblocks. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 40/1977, S.18-27.

Publizistischer und journalistischer Wandel in der DDR. Bochum 1990.

Erich Honecker. Eine Biographie. Hamburg 2001 (rororo-TB)

Der Gefühlsstau. München 1992.

Mehr Akteure als Beobachter? Massenmedien und ihr Einfluß auf die Zeitgeschichte. In: Wilke, Jürgen (Hrsg.): Massenmedien und Zeitgschichte. Konstant 1999, S.749-753.

Kommunisten in der Weimarer Republik. Sozialgeschichte einer revolutionären Bewegung. Darmstadt 1996.

Die DDR-Machtelite in der Ära Honecker. Tübingen 1991.

In Sachen Erich Honecker. Kursbuch 111. Berlin 1993.

Von Hubertusstock nach Bonn.

Wechselwirkungen Bonn-Ostberlin-Moskau. Enquete V/1, S.398ff.

ADN - "Spitze der Informationskette". Zur

Medienpolitik der SED-Führung. In. DA 3/1995, S.244-255.

Erich Mielke. Biographie. Aufstieg und Fall eines Tschekisten. Berlin 2000.

Westliche Korrespondenten in der DDR. In: DA 12/1974, S.1285-1292.

Bonn und Ost-Berlin.

Koalition der Vernunft.

Die Deutschlandpolitik der CDU/CSU-Koalition. EnqueteV/3, S.2065ff.

Kognitive Harmonisierung in der

Wiedervereinigungsdiskussio n. In. Wilke: Massenmedien. a.a.O., S.568.584.

Die Wechselwirkungen und die gegenseitigen Beziehungen zwischen BRD und DDR und SU. Enquete V/1, S.382ff.

Die Darstellung der DDR und die Geschichte der deutschen Teilung in den Medien der Bundesrepublik. Enquete V/1, S.704

Der SED-Staat. München 1998.

Erich Mielke. Der Mann, der die Stasi war. München 1997.

Das letzte Politbüro der SED im Spiegel der öffentlichen Meinung vor und nach der Wende.Unveröffentlichte Magisterarbeit, Kiel 1999.

Der junge Wehner. Zwischen revolutionärem Mythos und praktischer Vernunft. Stuttgart 1991.

Die Auswertung westlicher Medien durch das MfS. In: DA 3/1992, S.248-254.

Die deutsche Frage im Bewußtsein der Bevölkerung. Enquete V/3, S.2798 ff.

Medien-Wende. Wende-Medien? Dokumentation des Wandels im DDR-Journalismus. Oktober 1989-Oktober 1990. Berlin 1991,

Ein Staat vor Gericht. Der Honecker-Prozess. Frankfurt am Main 1994.

Massenmedien und Zeitgeschichte. Konstanz 1999.

Verlorene Prozesse 1953-1998. Meine Verteidigung in politischen Verfahren. Baden-Baden 1999.

Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989. Berlin 1998.

Anmerkung

Erinerungen zweier DDR-Journalisten.

Ich bin beeindruckt! Der Zeithistoriker Timothy Garton Ash hat seine eigene Stasi-Akte ganz

persönlich aufgearbeitet - eine Lektüre ohne falsches Patos, ganz sachlich und eines der besten Bücher, die ich von einem "Opfer" bisher gelesen habe.

Wenig aufschlußreich zum Thema Honecker.

Erinnerungen des Rundfunkjournalisten, der in den 80er Jahren in Ostberlin gearbeitet hat. Wenig aufschlußreich in Sachen Honecker, aber für die Arbeitsbedingungen der Korrespondenten schon.

Alternativer Titelvorschlag: “In Chile nichts Neues.”  Margot singt immer noch den Refrain zu “Die Partei hat immer Recht”. Interessant: Erichs Stellungnahme vor Gericht in ganzer Länge im Anhang und einiges über die Vorwürfe, er habe unter Druck der Nazis Genossen verraten.

Unverzichtbar!

Hanke, ehem. Professor für Dialektischen und Historischen Materialismus an der Humboldt-Uni Ost-Berlin, flüchtete 1945 mit Honecker aus dem Gefängnis. Idealistisch und ideologisch eingefärbt, aber trotzdem sehr interessant!

Auch wenn sich Herrmann mit Bewertungen und Details oft zurückhält, ist dieses Interview mehr als aufschlußreich!

Unverzichtb ar!

Bitterböse Abrechnung.

Unverzichtbar, wenn auch streckenweise kritisch zu betrachten.

Stellungnahme Honeckers zur Wende und zur Frage nach seiner Schuld.

Von zwei Ghostwritern verfaßt.

Etwas selbstkritischer als der Vorgänger.

Bericht des damaligen sowjet. Botschafters in Ostberlin. Sehr interessant!

Biographie Modrows. Vor allem die Erinnerungen an die Jugendzeit sind lesenswert.

Ebenfalls sehr interessant.

Der Titel ist gut gewählt: Die Erinnerungen des EX-PBlers kommen gespenstisch grobschlächtig und sehr unglaubwürdig daher. Honecker als Agent des Westens?! Ich weiß nicht... :-)

Unverzichtb ar!

Unverzichtb ar!

Besonders aufschlußreich, weil Honecker gegen

Schirdewan/Wollweber die Anklage führte. (1958)

Naja: Der Vollständigkeit halber zu lesen und seh

ergiebig für Ankedoten um Honecker; raber das ist mal wieder eine reine Rechtfertigungsschrift ohne einen Funken kritischer Selbstreflexion.

Schmidt war Verwaltungschef der Waldsiedlung

Wandlitz. Ein interessantes, aber schwieriges Buch: Schmidt hat geradezu einen Hass auf Stoph

entwickelt, Honecker kommt (relativ) gut weg. Einige Interna sind natürlich spannend; als historische Quelle ist das Werk eher wegen des Schicksals des Autors und seiner heutigen Sicht der Dinge brauchbar.

Unverzichtbar, sehr detailliert.

Ein Unterhändler bei den Gesprächen zum Grundlagenvertrag erinnert sich.

Interview  mit dem SED-Chef liefen nach einem vorher abgesprochenen Fragenkatalog.

Ein "kleineres Licht" aus der Zentrale der DDR berichtet.

Habe ich nur in Auszügen genossen...

Wichtige Innenansichten, Beziehung Honeckers zu Wehner, Verhältnis zu Moskau

Anmerkungen

Ein Jubelband zu Honeckers 70. Geburtstag. Einige unbekanntere Fotos; die Texte sind  größtenteils Honeckers “Aus meinem Leben” entnommen.

Unhandlich, aber wichtig.

Eine wahre Fundgrube für die Alltagsbeschwerden der DDR-Bürger, aber auch für Kontakte Honnis zu Strauß, Arafat etc. sowie allerlei Kurioses. Keine vollständige Sammlung, sondern eine Auswahl.

Herausgeber Christian von Ditfurth hat den

"Staatsfeind Nr.1" der DDR und den letzten

Kulturminister der DDR über sich und miteinander diskutieren lassen. Ein Buch, das nicht in der Konfrontation steckenbleibt!

Eine Fundgrube und überaus interessant. Aber auch nur eine (willkürliche) Auswahl.

Enthält nicht nur viele Skizzen aus dem

DDR-Alltag der frühen 80er Jahre, sondern auch die Eindrücke einiger Korrespondenten (West).

Eine Dokumentation der Aufabeitung anlässlich der

Mainzer Fernsehtage (1990). Seltene Selbstkritik der Medienleute!

Genialer "Festband". Erinnerungen, Alltagsgeschehen, Photos und fiktive Texte.

Dies sind nicht Modrows Erinnerungen, sondern es ist eine Sammlung verschiedener Stellungnahmen.

Interessant.

Die Erinnerungen Wolfgang Vogels.

Interessant, aber obwohl man Vogel als "Vertrauten" Honeckers tituliert hat, verrät er (fast) nichts über seinen Chef.

Wichtige Sammlung offizieller und inoffizieller Dokumente mit zusammenfassender Darstellung.

Wichtige Sammlung offizieller und inoffizieller Dokumente mit zusammenfassender Darstellung.

Interessant, aber oft fehlen Quellenangaben etc.

Quellen aus den Jahren 1988/89

Anmerkung

Aktueller Nachklapp zum Interview-Band (s.o.)

Was Sie schon immer über Wandlitz wissen wollten - nicht reißerisch, aber interessant! Über die Häuser, ihre Bewohner, unterirdische Bunker und mehr.  Mit vielen  Skizzen und Fotos. Zwar nicht wissenschaftlich, aber engagiert und durchaus glaubwürdig.  Wer nach Wandlitz fährt, um zu sehen, was blieb, sollte dieses Buch (oder zumindest die Kurzanleitung) im Rucksack haben. Über die Homepage des Autors ist das Buch zu beziehen: http://www.die-waldsiedlung.de

Das provokative Werk enthält zwei wichtige Aufsätze zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte von Joachim Gauck ("Vom schwierigen Umgang mit der Wahrnehmung") und Ehrhart Neubert ("Politische Verbrechen in der DDR").

So interessant Zahlen und vor allem die Gespräche mit Journalisten sind, diese germanistische Diplomarbeit läßt vor allem aus der Sicht eines Historikers viele Fragen inhaltlicher Natur offen.

Nicht nur für Literaturwissenschaftler spannend.

Soziologische Studie über Honeckers Charakter.

Auch für Honecker-Interessierte ein “Muss” - gut geschrieben und fundiert.

Eher oberflächlich.

Anregender Artikel.

Für die Probleme der West-Korrespondenten in der

DDR ein sehr wichtiges Werk, das sich leider nur mit einem Teilbereich befasst.

Nicht "in Sachen Honecker" interessant, aber für die Mediengeschichte Ost/West. Aber leider haben mich die altklugen Kommentare der Autorin wahnsinnig genervt.

Gute Zusammenfassung der Probleme der Korrespondenten.

Fehleinschätzungen von Politikern, Journalisten und Schulbuchautoren zum DDR-System.Unverzichtbar, wenn auch teilweise sehr wertend geschrieben.

Mit Beiträgen vieler (Fernseh-)Journalisten von den Mainzer Tagen der Fernsehkritik 1990 über ihre Rolle als Berichterstatter im politischen Ränkespiel

zwischen Ost und West, nich nur zu Wendezeiten.

Ein sehr grundlegender Aufsatz mit wichtigen Gedanken, zum Einstieg in das Thema ideal. Ist als gedruckte Ausgabe vergriffen, steht aber auf der Website des Landesbeauftragten (wie andere Broschüren auch) zum Download bereit! Klasse!

Veraltet, aber ein interessantes Stück Propaganda.

Was Ulbricht wollte, warum es der SU nicht gefiel und wie Honni sich etablierte. Wichtig!

Für Honeckers politisches Leben der 40er Jahre bis

1971 brauchbar; seine eigentliche Amtszeit (1971-89) und die Folgejahre (Prozeß!) wird auf einer halben

Seite abgehandelt - vollkommen ungenügend. Obwohl dies in der Vorgabe des Buches ("bis 1969") begründet liegt, entsteht ein seltsam verzerrtes Bild.

Was die Verstrickung von westlichen Journalisten in Stasi-Machenschaften angeht, sicher nur ein Anfang. Aber was für einer! Lesen!

Eine psychoanalytische Sicht der Wende und des DDR-Systems. Seine Einschätzung Honeckers teile ich persönlich eher nicht, aber ich bin auch kein Psychologe.

Eine wisssenschaftliche Studie, die sich nicht gerade schnell “wegliest”. Aber das Einarbeiten lohnt sich. Zwar geht es um Erich Honecker perösnlich nur eher am Rande, aber die Studie zeigt die Entwicklung der revolutionären Bewegung in der Weimarer Republik - von “untern”, d.h. aus der Sicht der “kleinen” Kommunisten. Wer verstehen will, warum Honecker so wurde, wie er war, kommt um diese Habilitationsschrift nicht herum. Wichtig!

Ein überaus detailliertes Werk mit grundlegenden Informationen - schade, daß es auf einem "Vor-Wende"-Stand ist.

19 Annäherungen an Honecker und die Schuldfrage. Mit Beiträgen u.a. von Jens Reich, Cora Stephan, Schabowski, Leonhard, Gysi, Glotz. Daneben persönl Erinnerungen und ein psychologisches Gutachten (Hinrichs).

s.o.

Die DDR-Nachrichtenagentur (Allgemeiner Deutscher

Nachrichtendienst) wurde gezielt zur Mediensteuerung genutzt.

Unverzichtbarer neuer "Klassiker" zum Nachschlagen!

Wer wissen will, wie v.a. die westliche Presse über Axen, Hager, Sindermann, Stoph, Eberlein, Herrmann, Lorenz, Schabowski, Tisch und Mittag von 1985 bis 1997 berichtet hat, sollte sich diese Arbeit anschauen. Interesse an diesem nicht veröffentlichten Werk? Ich stelle den Kontakt zur Autorin her.
 Mail genuegt!

Unverzichtbar zur Mediengeschichte (West mit Blick auf Ost), da neben Hacker und Dernbach bisher die einzige Darstellung dazu, die ich finden konnte.

Kein "Geschichtsbuch", sondern eher eine essayistische Aufarbeitung einzelner Aspekte. Lesenswert!

2.2 Honecker-Biographien (Erich und Margot)

Eberle, Henrik: Anmerkungen zu Honecker. Berlin 2000.

Kunze, Thomas: Staatschef a.D. Die letzten Jahre des Erich Honecker. Berlin 2001

Lippmann, Heinz: Honecker. Porträt eines Nachfolgers. Köln 1971.

Stuhler, Ed: Die Honeckers privat. Liebespaar und Kampfgemeinschaft. Berlin 2005

(ders.): Margot Honecker. Eine Biografie. Wien 2003.

Pötzl, Norbert: Eine deutsche Biographie. Stuttgart 2002.

Völklein, Ulrich: Honecker. Eine Biographie. Berlin 2003.

Unterrichtsmaterialien für Lehrer (Thema: DDR)

Autor/Hrsg.

Titel/Ort/Jahr

Bundeszentrale für                     politische Bildung

Geschichte der DDR. Heft 231/1991

Bundeszentrale für                     politische Bildung

Die Teilung Deutschlands bis zur Einheit. Heft 233/1991

Eberle greift hoch mit seinem Titel (Analogie zu Haffners “Anmerkungen zu Hitler”) und im Inhalt leider oft zu kurz.

Durchaus unterhaltend verfasst und gut belegt.

Nicht mehr ganz frisch, aber auch nicht uninteressant. Lippmann - in den Westen "rübergemachter" Ex-Mitarbeiter Honeckers - veröffentlichte diese Kurzbiographie 1971, und bis zu Honeckers Machtantritt (eben 1971) reicht auch nur der Berichtszeitraum. In den Charakterisierungen oft interessant, mit vielen Details, die so eher selten versammelt sind. Wenig spektakulär und oft mit unklarer Herkunft der Informationen. Für Insinder.

Aufgemacht wie ein Familien-Fotoalbum, insgesamt aber sehr enttäuschend, v.a. im Layout - im Darstellungsteil briefmarkengroße “Screen-Shots” (aus dem gleichnamigen Film von Thomas Grimm/Ed Stuhler), im eigentlichen Bild-Teil sehr viele “offizielle” Fotos - neben einigen interessanten “Privataufnahmen”.

Die erste umfassende Biographie über Margot Honecker - leider insgesamt ärgerlich. Schlecht belegt, chaotischaufgebaut, sprachlich oft unsauber.

Wenn Sie eine Honecker-Biographie lesen wollen, lesen Sie unbedingt diese. SPIEGEL-Redakteur Pötzl nennt die Dinge beim Namen, schreibt unterhaltsam, hat mehr als gründlich recherchiert und kann aus dem Nähkästchen der eigenen Beobachtung plaudern. Einzig wünschenswert wäre ein noch gründlicherer Fußnoten-Apparat gewesen. Trotzdem: Lesen, lesen, lesen.

Vergessen Sie’s. Langweilig geschrieben, oberflächlich und ohne wirklichen Blick auf Honecker - da ist “Aus meinem Leben” ja ergiebiger.

Anmerkung

Gute handliche Darstellungen und Vorschläge für Unterrichtseinheiten

Wichtige Ereignisse knapp präsentiert, Karikaturen und Vorschläge für Unterrichtseinheiten

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.)

Das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR. Schild und Schwert der Partei. Broschüre von Jens Giesecke.

Westermann Verlag (Hrsg.) Praxis Geschichte 5/97. :Die DDR in der Ära                                                 Ulbricht.                                                                                                                             

Braunschweig 1997.

120 S. solides Unterrichtsmaterial, gegen 3 DM Bearbeitungsgebühr (und auch  im Klassensatz kostenlos) zu bestellen unter http://www.bstu.de

Ulbrichts Parteidiktatur mit Anspruch auf Demokratie, Frauen in den 50er/60er Jahren, Wirtschaftswunder Ost, Stalinallee, Kollektivierung der Landwirtschaft, Leben im Kollektiv, Stasi, Flugblattpropaganda an der Zonengrenze und Verhältnis zur UdSSR. Als Anregung brauchbar, die beigelegte Folie (Stalinallee)  ist m.E. weniger  für die Praxis geeignet

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